
- Titel:
Gelobt sei Gott im höchsten Thron
- Quelle:
Evangelisches Gesangbuch (EG-Wü) Nr. 103
- Text:
Michael Weiße 1531
- Melodie:
Melchior Vulpius 1609
- Satz:
Melchior Vulpius
- Ensemble:
capella laurentiana, Nürtingen
- Aufnahmeort:
Stadtkirche Nürtingen
- Anlass/Thema:
Das Wunder der Auferstehung
- Woche im Kirchenjahr:
Osterfest
Ostern ist das älteste Jahresfest des Christentums, es ist das zentrale christliche Fest, im frühen Christentum der klassische Tauftermin. Der Tag der Auferstehung Jesu im Kreis der Woche ist der Sonntag, im Kreis des Jahres ist es Ostern. Als Kern der Auferstehungsfeiern gilt die Osternacht, die frühmorgens noch in der Dunkelheit beginnt, den Übergang vom Tod ins Leben begeht und bei Tageslicht endet. Die Feier der Auferstehung steht in einem tiefen Zusammenhang mit den Inhalten des jüdischen Passafestes, das den Übergang von der Sklaverei in die Freiheit thematisiert. Die Geschichte vom Durchzug durch das Rote Meer (2. Mose 14) ist deswegen auch ein Auferstehungstext. In vielen Osterliedern wir die Ostergeschichte erzählt, z.B. in "Gelobt sei Gott im höchsten Thron" (EG-Wü 103), in dessen "Halleluja" ein regelrechtes Osterlachen komponiert ist. Das älteste und sehr beliebte Osterlied ist "Christ ist erstanden", das die Auferstehung Jesu wie eine Parole verkündet. Das neue Osterlied "Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden" (EG-Wü 550) richtet in neuen Worten die Aufmerksamkeit auf die Konsequenzen, die Ostern für das heutige Lebensgefühl mit sich bringt.
Lieder der Woche:
Christ ist erstanden, EG-Wü 99
Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden, EG -Wü550
Gelobt sei Gott im höchsten Thron, EG-Wü 103
























































































































































































