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Titel:

Gelobet sei der Herr

Quelle:

Evangelisches Gesangbuch (EG-Wü) Nr. 139

Text:

Johann Olearius 1665

Melodie:

Johann Crüger 1647

Satz:

Traugott Fünfgeld

Ensemble:

Bläserteam des ejw

Aufnahmeort:

Stiftskirche Herrenberg

Anlass/Thema:

Der dreieinige Gott

Woche im Kirchenjahr:

Trinitatis

 

Jeder Sonntag ist ein Dreieinigkeitsfest, denn jeder Gottesdienst wird im Namen des dreieinigen Gottes gefeiert. Der Sinn des Kirchenjahres liegt aber darin, das was immer gilt, in einzelnen Aspekten an bestimmten Tagen besonders hervorzuheben. Das Fest der Dreieinigkeit gehört zur Gruppe der Ideenfeste, denen keine biblische Geschichte zugrunde liegt, mit ihm kommt die Zeit von Weihnachten, Ostern und Pfingsten zu einem dogmatischen Abschluss. Erst im Jahr 1334 wurde das Fest überhaupt eingeführt. Mit ihm beginnt die lange Reihe der "Sonntage nach Trinitatis". Die biblischen Lesungen bieten keine Trinitätslehre, sondern im Neuen Testament höchstens Ansätze dazu. Die Lieder hingegen sind eindeutig und lobpreisen Gott in seiner Dreifaltigkeit. Das Lied "Gelobet sei der Herr"(EG-Wü 139) buchstabiert in den Strophen durch, was der Vater, der Sohn und der Heilige Geist der singenden Seele für Wohltaten verschaffen. Das mit dem Lob der Dreieinigkeit endende "Herr, Jesu Christ, dich zu uns wend" (EG-Wü 155) ist ein Lied, das zeitweise regelmäßig vor der Predigt gesungen wurde, die Bitte um Jesu Zuwendung eben in der Predigt. Der Lobpreis des dreieinigen Gottes ist ökumenischer Grundkonsens durch die Zeiten bis in dieGegenwart, wie in dem peruanischen Lied "Ehre sei Gott/Gloria a Dios" (NL 31) zum Ausdruck kommt.

 

Lieder der Woche:

Gelobet sei der Herr, EG-Wü 139

Herr Jesu Christ, dich zu wend, EG-Wü 155

Ehre sei Gott, NL 31