Titel:

Wenn wir in höchsten Nöten sein

Quelle:

Evangelisches Gesangbuch (EG-Wü) Nr. 366

Text:

Paul Eber nach Camerarius 1543

Melodie:

Johann Baptista Serranus 1567 nach EG 255

Satz:

Johann Hermann Schein

Ensemble:

Stuttgarter Kantorei

Aufnahmeort:

Stadtkirche Bad Cannstatt

Anlass/Thema:

Streit um Jesus - Den Menschen ausgeliefert

Woche im Kirchenjahr:

Reminiszere - 2. Sonntag der Passionszeit

 

Je näher Jesus der Stadt Jerusalem kommt, desto konfrontativer wird seine Botschaft, desto aggressivere Reaktionen gibt es, besonders von Seiten der Tempelbehörden. Die erste Geschichte des Sonntags (Markus 12, 1-12) erzählt von aufsässigen Weingärtnern, die schließlich den Sohn des Weinbergbesitzers erschlagen. Wer gemeint ist, ist klar. Die Überlegung liegt nahe: welche Rolle hätte ich, wenn diese Geschichte als Theater aufgeführt würde? Das Wochenlied "Wenn wir in höchsten Nöten sein" (EG 366) spricht aus einer Situation der Aussichtslosigkeit, bohrt aber auch nach Gründen, wie es dazu hat kommen können und bittet Gott um Befreiung. Im Erleben von Unglück und im Hören auf die Geschichten vom Leidensweg Jesu tun sich Perspektiven auf, die dazu führen können, dass "wir nachmals mit Freuden danken dir", wie es am Ende des Liedes heißt, und wie wir zusammen mit den Generationen vor uns singen. Im Sonntagsnamen "Reminiszere" aus Psalm 25,6 steckt der Ruf "Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!" Das fügt sich zusammen

 

Lied der Woche

Wenn wir in nöchsten Nöten sein, EG-Wü 366

 



Herr Christ, der einig Gotts Sohn

Evangelisches Gesangbuch (EG-Wü) Nr. 67

Stuttgarter Kantorei

Letzter Sonntag nach dem Erscheinungsfest - Verklärung


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